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Bisher wurden einige pathophysiologische Mechanismen gefunden, die zur Entwicklung und Beibehaltung von Adipositas beitragen können. Die internationale Fachgesellschaft Endocrine Society veröffentlichte 2017 eine Stellungnahme, in der zwei ursächliche, unterschiedliche, aber verwandte Prozesse beschrieben werden: erstens eine andauernd höhere Energiezufuhr im Vergleich zur Energieabgabe und zweitens eine Verschiebung des vom Körper als normal eingestuften Sollwerts für Energiezufuhr nach oben. Die zweite Ursache erkläre dabei die häufigen Rückfälle nach Therapiebemühungen, einem großen Hindernis in der Behandlung von Adipositas. Während die genauen Mechanismen dahinter noch nicht vollständig verstanden sind, versteht die Forschung sie zunehmend besser. Als Schlüsselmechanismus wurde bisher unter anderem die Proteohormone Leptin und Ghrelin identifiziert, wovon ersteres 1994 entdeckt wurde. Beide spielen bei der Appetitregulation im zentralen Nervensystem eine Rolle und wirken dabei mit anderen appetitregulierenden Hormonen spezifischer auf den Hypothalamus ein, der eine zentrale Rolle in der Regulierung der Nahrungsaufnahme und des Energieverbrauchs spielt. Ein Mangel von Leptin steht dabei mit erhöhtem Appetit und damit Gewichtszunahme in Verbindung.
Quellen: de.wikipedia.org
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